Gentechnik-, Milch- und Gemeinsame Agrarpolitik
Wie entscheidet die EU?

 

EINLADUNG ZUR INFOVERANSTALTUNG

zum Thema

Gentechnik-, Milch- und Gemeinsame Agrarpolitik
Wie entscheidet die EU?

Es referiert dazu Martin Häusling, Mitglied des Europäi-schen Parlaments. Durch seine Arbeit als Mitglied und Ko-ordinator für die Grünen/EFA im Ausschuss für Landwirt-schaft und ländliche Entwicklung kennt er die Hintergründe um das Zustandekommen politischer Entscheidungen und erklärt uns diese in seinem Vortrag.

Hierzu laden wir alle Landwirte sowie inte-ressierte Verbraucher herzlich ein.

Freitag, 15.04.2011 um 19.30 Uhr

Landgasthof „Vilstaler Hof"

Andreasstraße 2

94405 Landau a.d. Isar

Ortsteil Rottersdorf

Verantwortlich: BDM e.V.Gutenbergstr. 7-9, 85354 Freising www.bdm-verband.de Tel.: 08161/5384730, Fax: 08161/53847350

 


Sollten Sie gesehen haben.

Redezeit Die Talksendung auf nitv.de
Sendung vom 28. Juli 2010 - Thema: Gentechnik-Schlamassel in der Region



 



Aufruf zur Demo

Kein Patent auf Brokkoli und Tomate - keine Patente auf Pflanzen und Tiere!

Am 20. Juli 2010 verhandelt das Europäische Patentamt über Patente auf Brokkoli und Tomaten aus traditioneller Zucht. Weil die Patentgesetze unklar formuliert sind, werden immer mehr Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere angemeldet und auch erteilt. Hier handelt es sich nicht um den Schutz von Erfindungen, sondern um einen systematischen Ausverkauf der biologischen Vielfalt und der allgemeinen Lebensgrundlagen. Ist patentierte Gentechnik im Futter der Tiere, oder im Getreide fürs Brot oder im Obst und Gemüse? Sind hier zunächst Patente auf Pflanzen und Tiere, vielleicht dann auch auf Menschen möglich?
Die Nulltoleranz im Saatgut soll aufgehoben werden. Wenn die 0,9% Toleranzschwelle kommt, bedeutet das, dass knapp 1 kg patentierbares GVO- Saatgut im Doppelzentner enthalten sein kann.
Hat dieses kg GVO (mal angenommen) nun die Eigenschaft, nach der Aussaat sich in eine frühere Blüte zu entwickeln, als wie die 99 kg Aussaat GVO-freien Saatgutes auf gleichem Ackerschlag, entsteht durch die biologische Eigenschaft der Fremdbestäubung eine theoretische Kontamination der Frucht nahe 100 %. Werden hier die Bauern für dumm verkauft?
Milch, Fleisch, Korn und Ei in unserm Land gehören wie eh und je in des Bauern Hand und nicht in die Industriehand.
Patente auf Pflanzen und Tiere führen zu neuen Abhängigkeiten für Bäuerinnen und Bauern, Züchter und Verbraucher. Die Folge sind steigende Preise, Verdrängung der mittelständischen Züchter und Behinderung der Züchtung. Das Patentrecht wird von der Industrie systematisch dazu missbraucht, die Kontrolle über Landwirtschaft und Lebensmittel zu bekommen und sich die Ressourcen für die Pflanzenzüchtung anzueignen.
Auch die Politik hat sich gegen die fortschreitende Patentierung von Pflanzen und Tieren ausgesprochen. Nun ist es an der Zeit, den Worten auch Taten folgen zu lassen.
Wir fordern ein gesetzliches Verbot der Patentierung von Zuchtverfahren, von Pflanzen und Tieren und ihren Genen! Ein Zitat von Papst Benedikt XVI
Der Mensch will verändern was Gott ersonnen hat, die dümmste Arroganz, das gefährlichste Abenteuer!“
Mit Rednern von Bauern-, Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen findet

eine Demonstration am 20. Juli 2010, 11 Uhr vor dem Europäischen Patentamt in München, Erhardtstr. 27 statt.

Die gesamte Bevölkerung ist zu dieser Demo aufgerufen, denn es geht um unsere Lebensmittel und um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder, denn wie ein Sprichwort lautet „Der Mensch ist, was er isst“.
Es wird im Landkreis DGF-LAN bei entsprechender Teilnehmerzahl ein Bus eingesetzt. Die Zusteigemöglichkeiten sind in Landau der Volksfestplatz und in Dingolfing die Kirtawiesen. Die genauen Abfahrtszeiten werden noch bekannt gegeben. Anmeldungen nehmen Sepp Ostner (Tel. 08732/1208) und Elfriede Einhell (Tel.09951/8519) entgegen.




Informationsveranstaltung in Mamming, am 12. Mai 2010, um 19:30 Uhr, im Landgasthof Apfelbeck


Wir sitzen alle in einem Boot!
Die Verflechtungen unter den bäuerlichen Organisationen,
den Großkonzernen und der Pharma- und Agrarindustrie


Was haben Gentechnik – Blauzungenimpfzwang – Chemieeinsatz in der Landwirtschaft- niedrige Milchpreise – Patente auf Nutztiere und Lebensmittel mit uns als Verbraucher zu tun? Einfach alles, denn: gesunde, gentechnik- und chemikalienfreie Lebenmittel wie Getreide, Milch, Fleisch und Gemüse kommen nicht aus dem Supermarkt, sondern vom Bauernhof! Es sind unsere wichtigsten Lebensgrundlagen, die vor der Gier der Großkonzerne, der Pharma- und Agrarindustrie zu schützen sind. Über Fakten, Hintergründe und Zusammenhänge - aufgezeigt an einigen Beispielen – referiert Irmgard Englhart, 1. Sprecherin der Interessengemeinschaft für gesunde Tiere – IggT.

Anschließend Diskussion
 



Kuh-Patent Einspruch abgewiesen

Das umstrittene europäische Patent auf die Zuchtverfahren von gentechnisch manipulierten Kühen bleibt bestehen. Das Europäische Patentamt in München wies alle Einwände gegen das 2007 erteilte Patent zurück.

mehr...

Stand: 03.03.2010, Quelle: BR-Online
 


Patente auf Leben Warum die Milchkuh patentierbar ist

Das Europäische Patentamt schützt seit mehr als 30 Jahren Erfindungen. Seit einigen Jahren erteilt es auch Patente auf biologische Verfahren zur Züchtung von Pflanzen und Tieren. Dagegen regen sich heftige Proteste. Kann und darf es Patente auf Leben geben?

mehr...

Stand: 03.03.2010, Quelle: BR-Online


"Kein Patent auf Leben" Wichtige Folien des Vortrags von Frau Tippe finden Sie hier als PDF...
Vor allem der Unterschied zwischen Sortenschutz und Patentschutz ist eine Schlüsselinformation!



Abb.: Ruth Tippe referiert in Mamming - Kein Patent auf Leben -
Weiter Infos:
http://www.keinpatent.de/


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KEB und BUND Naturschutz haben folgende 4 Veranstaltungen geplant:

 Grüne Gentechnik - Segen oder Fluch? 

"We feed the world - Essen global" Film mit Einführung und Diskussion

 "Monsanto - Mit Giften und Genen" Film mit Einführung und Diskussion 

"Mit Mistgabel und Federboa - Farmer John" Film mit Einführung und Diskussion

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Agro-Gentechnik geht uns alle an!


Abb.: Dr. Andrioli referiert in Mamming - Gentechnik - Gensoja aus Südamerika - Importieren wir Brasiliens Probleme auf unsere bayerischen Höfe?
Weiter Infos:
http://andrioli.com.br/de/


Abb.: Referent Josef Bartmaier, Pflanzenbauberater vom Amt für Landwirtschaft und Forsten in Landau. 07.01.2009 in Mamming
Thema: Anbau von gentechnikfreiem Soja in Bayern. Leguminosen



Abb.: Vortrag von Herrn Feilmeier am 25.11.2008 im Mamming


Zivilcourage Dingolfing-Landau


Wir setzen uns für einen gentechnikfreien Landkreis ein. Deshalb stellen wir uns und Ihnen Fragen zu unserer Zukunft:

„Wie wird die Ernährung der Zukunft aussehen? Haben wir als Verbraucher noch die Möglichkeit uns frei zwischen biologischen, konventionellen oder gentechnikfrei angebauten Nahrungsmitteln zu entscheiden? Wird es eine Landwirtschaft ohne Gentechnik überhaupt noch geben? Gibt es Möglichkeiten mit Widerstand diese Entwicklung noch zu verhindern?“

Wir aus dem Landkreis DGF sind der Meinung, dass das möglich ist. Deshalb haben sich Bürger aus den verschiedensten Vereinen und Organisationen zusammengefunden, um sich über das Bündnis „Zivilcourage – für einen gentechnikfreien Landkreis“ mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Jeder kann nach seinen Möglichkeiten mitmachen. Wir sind ein loser Zusammenschluss von Bürgern unterschiedlichster Berufe und Interessen. Es gibt keine Vereinsmeierei, wir wollen aber auch hier ganz konkret im Landkreis sicher sein, saubere und überprüfbare Nahrungsmittel zu bekommen. Wir wollen eine Landwirtschaft, die Bauern nicht in die Abhängigkeit internationaler Großkonzerne treibt. Wir wollen unsere Natur und Kulturlandschaft erhalten, schlichtweg unsere Heimat schützen.

Dazu ist unser stärkster Verbündeter der Verbraucher, der zu 80 % die „Grüne Gentechnik“ ablehnt. Auch die Politiker kommen mehr und mehr zu Einsicht, dass die „Grüne Gentechnik“ niemand braucht und auch keinerlei Vorteile bringt, dafür umso mehr Gefahren für Mensch, Tier und Pflanzen in sich birgt.

Auf der Startveranstaltung erklärte sich der Landrat bereit, sich ebenfalls für einen gentechnikfreien Landkreis einzusetzen. Auch Kreisräte unterschiedlicher Parteien wollen eine Willenserklärung in den Kreistag einbringen. Selbst Europaminister Dr. Söder erklärte auf eine Frage eines Teilnehmers der „Zivilcourage DGF“, sich mittels des „Subsidiaritätsprinzips“ für ein gentechnikfreies Bayern einzusetzen.

Wir passen jetzt auch im Landkreis Dingolfing-Landau auf und helfen den Verantwortlichen notfalls auch auf die Sprünge.

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Helfen Sie mit!
GIB DEIN JA
 für einen Agro-Gentechnik freien Landkreis Dingolfing-Landau
Geben Sie hier Ihr Statement ab ...


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